Die Wunder von Biebrza

  • Obwohl der Wolf „seine Pfoten ungern naß macht” – zieht ihn die Weite des Sumpflandes und ausreichende Nahrung an. Am Biebrza-Fluss gibt es circa 14 Wölfe. Sehr selten kommt es jedoch zu einer Begegnung mit dem Wolf.  Dieses misstrauische und vorsichtige Tier führt hauptsächlich ein Nachtleben. Es ist eine hohe Kunst, die  Tierfährten im Sand oder Schnee lesen zu können. Die Rekonstruktion der letzten Lebensmomente von einem Wolfopfer, dessen Spuren…

  • Der majestätische Elch ist unbestrittener König auf den Tausenden von Hektar des Sumpflandes. Dieses demutsvolle und faule Tier hat keine Angst vor dem Menschen. Wenn es schon einen Menschen gerochen und nachher gehört hat, muss es sich noch mit eigenen Augen überzeugen, wer seine Ruhe stört. Und wenn man einem Elch begegnet, wird er sich das Vergnügen nicht entgehen lassen, sich die neugierigen Touristen genau „unter die Lupe“ zu nehmen.…

  • Der geheimnisvollste von den Raubvögeln. Es gibt keinen zweiten Vogel bei dem sogar ein sehr erfahrener Ornithologe keine Zweifel hätte: habe ich ihn gesehen oder nicht? Dieser Vogel ähnelt sehr seinem mehr gewöhnlichen Verwandten - dem Schreiadler. Die zwei Vögel unterscheiden sich voneinander durch subtile Identifikationsmerkmale, zu deren Nützlichkeit mehrere Theorien entstanden und gefallen sind – besonders hier in den Sümpfen von Biebrza, wo die Wanderrouten dieser Vögel untersucht werden.…

  • Lebensraum dieses kleinen singenden Vogels sind weitläufige, nach und nach vernichtete Torfmoore – feuchte Gebiete, die jedoch von den alljährlich überschwemmten Plätzen weit entfernt liegen. Weil Biotope dieser Art heutzutage unique sind – konzentriert sich ungefähr die Hälfte des Weltbestandes dieses Vogels in den Sümpfen von Biebrza. Der Seggenrohrsänger lässt sich am einfachsten nach seiner Stimme erkennen – die Männchen sitzen abends auf den Spitzen von Sumpfpflanzen und singen. Der…

  • Nicht ohne Grund befindet sich der Kampfläufer im Logo des Nationalparks Biebrza-Flusstal.
    Es ist ein legendärer Vogel, von dem man weiß, dass es keine zwei Hähne gibt mit gleichem Gefieder.
    Schon vor Jahrhunderten hat das stumme Spektakel der ritualen Arenakämpfe die Aufmerksamkeit der erfahrenen Naturbeobachter angezogen. Man soll jedoch bedenken, dass die am Biebrza balzenden Kampfläufer in der Mehrheit Zugvögel sind, die hier auf dem Durchzug nach Nordeuropa Halt machen…

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Nationalpark Biebrza-Flusstal

Der Fluß Biebrza samt seines Überflutungsgebietes bildet einen in der Welt einmaligen Ort, der Sie anzieht und in seinen Bahn hüllt.
Die Hauptattraktion der nord-östlichen Region Polens besteht aus grandiosen Nationalparks mit Reichtum an Fauna und Flora. Der prachtvollste und größte davon ist der Nationalpark Biebrza-Flusstal mit einer beindruckenden Fläche von 59 223 ha. Davon entfallen  15 544 ha auf Wälder, 18 180 ha auf Ackerland und 23 428 ha auf das Brachland – berühmte Marsch des Flusses Biebrza und wertvollsten Ökosysteme. Das geschlossene Reservat „Roter Sumpf“ ist das ursprünglichste Torfmoorgebiet in Polen und Mitteleuropa für Nieder-, Übergangs- und Hochmoor mit spezifischen Pflanzzonen. Der Bereich des Biebrza-Tales bildet auch das wichtigste Brutgebiet für Wasser- und Sumpfvögel in Europa. Aus diesem Grund wurde der Nationalpark von Biebrza auf die RAMSAR-Konventionsliste der geschützten Gebiete gesetzt.


 

Weißt Du, dass
•    das Gebiet des Parks und seiner Umgebung von einer mehrere Meter dicken Torfschicht ausgefüllt ist. Das ganze Gebiet wurde geteilt in Becken: Nordbecken umfasst das Tal östlich von Sztabin, Mittelbecken – von Sztabin bis Osowiec und Südbecken – von Osowiec bis zur Mündung von Biebrza in Narwia
•    Nordbecken, anders auch oberes Biebrza-Becken genannt umfasst eine 40 km lange Strecke des Tals von einer Breite zwischen  1 - 3 km. Die Torfschicht ist hier zwischen 3 und 6 m tief. Charakteristisches Merkmal des Bodenreliefs sind hier Moränen.
•    Das Mittelbecken erinnert mit seiner Form an ein Trapez mit den Massen 20 x 40 km. Die Torfschicht beträgt hier von 1 bis 3 m. Charakteristisches Merkmal des Bodenreliefs ist das Auftreten von Sanddünen, welche von Mooren umgeben sind sowie die Kanäle (Augustowski, Woźnawiejski, Rudzki)
•    Südbecken, anders auch Unteres Becken genannt, hat die Form einer 30 km langen Rinne, die 12 – 15 km breit ist und den natürlichsten Charakter im Biebrza-Tal hat. Die Torfschicht reicht hier 1 bis 2 m tief. Charakteristisches Merkmal des Bodenreliefs ist das Auftreten von Dünen, insbesondere im nordöstlichen Teil.
•    Der Fluss Biebrza hat die Länge von 152,5 km. Der Fluss ist geprägt vom typischen Flachlandcharakter und schlängelt frei durch den Nationalpark.
•    Bisher wurden im Biebrza-Tal  über 920 Arten von Gefäßpflanzen nachgewiesen, 67 von ihnen stehen unter polnischem Artenschutzrecht (u.a.  die Schachbrettblume, das Moorveilchen, das Alpenwollgras und die Heidelbeer-Weide). Kennzeichnend ist das Auftreten von 73 Pflanzengruppen, darunter beinahe alle in Polen existierenden Pflanzengemeinschaften von Wasser-, Sumpf- und Moorbiotopen. Besonders wertvoll ist eine große Gruppe von Riedgrass- und Moosgemeinschaften.
•    Das Biebrza-Tal bildet insbesondere für Wasser- und Sumpfvögel ein in Europa einzigartiges Domizil. Bisher konnten hier 271 Vogelarten, darunter 181 Arten, die hier brüten, beobachtet werden.  Von den 56 in Polen als aussterbend oder vom Aussterben bedroht erklärten Arten nisten 17 in diesem Park, wie z.B. die Doppelschnepfe,  die Trauerseeschwalbe, die Zwergschwalbe und der Schelladler.  Für einige von denen ist die Marsch von Biebrza einer der letzten Zufluchtsorte, der die Erhaltung derer Population  im Mitteleuropa garantiert.
•    Im Parkgebiet konnten 48 Säugtierarten, darunter 10 Fledermausarten und der in Polen seltene Siebenschläfer sowie 12 Amphibienarten, 5 Reptilienarten und 37 Fischarten, nachgewiesen werden. Die Fauna der Wirbellosen ist bis jetzt nicht genau untersucht worden.  Bereits wurden 788 Arten Schmetterlinge,  699 Arten Käfer, 450 Arten Spinnen sowie  339 Arten Wirbellose aus anderen systematischen Gruppen registriert.

 


•    König von Biebrza ist der Elch – der größte heute vorkommende Hirsch. Er bewohnt feuchte und sumpfige Wälder. Sein Lebensraum erstreckt sich von Nordeuropa über Sibirien, Nordchina, Mongolei, ein Teil von Nordamerika von Alaska bis in die nördlichen Regionen von den Vereinigten Staaten. Man unterscheidet 7 Unterarten, von denen der größte Elch Alaska bewohnt. Der Elch hat eine Kopf-Rumpflänge zwischen 240-310 cm, der Schwanz ist meist bis 10 cm lang, die Schulterhöhe 180-235 cm und Gewicht  300-820 kg. Das Weibchen, die sog. Elchkuh erreicht kleinere Maße als der Bulle. Die männlichen erwachsenen Tiere zeichnen sich durch ein Geweih mit einer maximalen Spannweite von zwei Metern aus. Es kann entweder aus verzweigten Stangen oder aus breiten, flächigen Schaufeln bestehen und besitzt eine Reihe von Fortsätzen. Die Augen sind klein, die Schnauze verlängert und breit, erhöhte Widerrist, gekennzeichnet durch den typischen Elchbuckel. Die Fellfarbe variiert zwischen Rotbraun und Schwarzbraun, im Winter wird es gräulich. Die Hufe sind groß, lang und schmal. Eine Besonderheit ist die so genannte Schwimmhaut, die das Einsinken In Sümpfen vermindert.  Die Elche sind tagaktive Tiere, futtern aber auch am Abend und in der Nacht. Sie haben einen ausgezeichneten Hör- und Geruchsinn, schwimmen gerne und unternehmen lange Wanderungen, u.a. während Überschwemmungen und Insektenplagen. Die Elche sind in der Regel Einzelgänger, nähern sich den Weibchen nur in der Brunftzeit für ein paar Tage. Es kommt zu heftigen Kämpfen um die Elchkühe, in dieser Zeit kann man charakteristische gluckernde Lockrufe wahrnehmen. Die Tragzeit dauert 242-264 Tage, die Elchkuh gebärt 1-3 Junge, die häufig bis zu ihrem zweiten Lebensjahr bei der Mutter bleiben. Die Nahrung der Elche besteht aus Blättern, Rinde, weichem Holz, Wasser- und Wiesenpflanzen sowie Pilzen, Nadeln der Nadelbäume, hauptsächlich Kiefern. Manchmal fressen die Elche auch an Ackerfeldern. In Polen gehören die Elche zu Jagdtieren mit einer Schutzsaison.

 

Attraktionen

Bartlowizna ist Familien mit Kindern freundlich.
Attraktionen auf dem Gelände des Zentrums: Bei jedem Wetter, im Sommer sowie im Winter – es gibt immer etwas Interessantes für unsere Gäste.
Sport- und Wellness Unsere Gäste haben die Möglichkeit, modernes Schwimmbad, Sauna, Jacuzzi und eine Salzgrote im benachbarten Ort Mońki zu benutzen, mehr>>

 

 

 

 

Konferenzen für Business

Bartlowizna bietet vollen Umfang an Dienstleistungen im Bezug auf Organisierung von Konferenzen, Schulungen, Seminaren, Werkstätten und Businesstreffen an.
Verzaubernde Stimmung des Panorama von Nationalpark Biebrza-Flusstal, freundliche und professionelle Bedienung tragen dazu bei, dass jede von Ihnen organisierte Schulung zu einem Erfolg wird.issen – wir wünschen Ihnen einen GUTEN APPETIT! mehr>>

 

 

 

Gastronomie

Der Küchenchef empfehlt
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Im Zeitalter der Massenproduktion von Lebensmitteln wird es immer schwieriger, schmackhafte, gesunde und vielfältige Verpflegung zu bekommen.
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